
Der Weg in die regionale Wasserstoffwirtschaft
Gemeinsam in eine nachhaltige Zukunft.
Stellen Sie sich eine Region vor, die sich entschlossen auf den Weg macht, ihre Energiezukunft nachhaltig zu gestalten. Eine Region, in der Unternehmen, Kommunen und Forschungseinrichtungen nicht nur über Klimaschutz reden, sondern gemeinsam handeln. Eine Region, die ihre wirtschaftlichen Stärken nutzt und gleichzeitig Verantwortung für kommende Generationen übernimmt. Genau aus diesem Gedanken heraus wurde die Wasserstoffallianz Donauregion Kelheim-Regensburg ins Leben gerufen. Für eine klimafreundliche Zukunft unserer Region!

Wasserstoff für die Donauregion?
Die Region steht vor großen Herausforderungen – aber auch vor ebenso großen Chancen. Steigende Energiekosten, geopolitische Unsicherheiten und Klimaschutzanforderungen machen es dringend notwendig, auf erneuerbare und zukunftssichere Energieträger zu setzen. Wasserstoff bietet die Möglichkeit, energieintensive Industrieprozesse klimafreundlich umzustellen. Damit der Wandel gelingt, braucht es klare Strategien, koordinierte Maßnahmen und ein starkes Netzwerk.

Von der Idee zur Allianz – ein starkes Netzwerk entsteht
Im Jahr 2023 schlossen sich führende Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zusammen, um eine gemeinsame Vision zu verfolgen: eine Wasserstoffinfrastruktur für die Donauregion aufzubauen und sie an das nationale Wasserstoffkernnetz anzubinden.
Martin Neumeyer, Landrat des Landkreises Kelheim und Vorsitzender der Wasserstoffallianz, betonte die Wichtigkeit des Energieträgers für die Region: "Wasserstoff bedeutet Zukunft. Die Unternehmen in unserer Region benötigen den Anschluss an das Kernnetz zwingend, um wirtschaftlich wettbewerbsfähig zu bleiben und somit auch, um Arbeitsplätze für unsere Bürgerinnen und Bürger zu sichern."
Gründungspartner
Die Wasserstoffallianz wurde durch eine interkommunale Zusammenarbeit ins Leben gerufen. Der Landkreis Kelheim sowie Stadt und Landkreis Regensburg haben sich mit starken Partnern aus der Wirtschaft zusammengeschlossen, um eine regionale Wasserstoffwirtschaft aufzubauen. Vorsitzender der Wasserstoffallianz ist Landrat Martin Neumeyer. Die Energieagentur Regensburg übernimmt die Koordinationder Allianz und bringt Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zusammen.

Aktuelles



11.02.25
„Mission Weltklima“ erleben
Regensburg, 30.1.2025 – Die Klimakrise verstehen, globale Zusammenhänge…



06.02.25
Kooperation zwischen der Energieagentur Regensburg und dem Haus der Bayerischen Geschichte
Gemeinsam auf dem Weg zum klimafreundlichen Museum



08.01.25
Kommunale Wärmeplanung für Regensburg
Die Stadt Regensburg hat 2024 die Grundlage für eine klimaneutrale…
Warum braucht es eine Studie zur Wasserstoffversorgung?
Große Veränderungen brauchen eine verlässliche Grundlage. Wie hoch ist der Wasserstoffbedarf? Welche Sektoren profitieren? Welche Infrastruktur ist nötig? Diese Fragen waren bislang unbeantwortet – deshalb hat die Energieagentur Regensburg im Auftrag der Wasserstoffallianz eine umfassende Studie beauftragt, die von der OTH Regensburg durchgeführt wurde.
Die Ergebnisse liefern erstmals eine detaillierte Analyse der regionalen Wasserstoffpotenziale, Bedarfe und infrastrukturellen Voraussetzungen. Doch nun braucht es mehr als Daten – jetzt sind Unternehmen, Kommunen und Politik gefragt, um die Erkenntnisse zu nutzen, konkrete Projekte umzusetzen und Investitionen anzustoßen.
Die Studie liefert folgende Ergebnisse:
- Wasserstoffbedarf in der Region: Die Analyse zeigt, welche Branchen in Kelheim und Regensburg besonders von Wasserstoff profitieren könnten – und wo in Zukunft der größte Bedarf entsteht.
- Regionale Erzeugung vs. Import: Kann die Region ihren Wasserstoffbedarf selbst decken? Die Studie liefert spannende Erkenntnisse zur Rolle von Elektrolyse, erneuerbaren Energien und Importmöglichkeiten über Häfen und das Wasserstoff-Kernnetz.
- Infrastruktur und Netzanbindung: Wie könnte Wasserstoff in der Region verteilt werden? Die Untersuchung gibt Aufschluss darüber, welche bestehenden Strukturen genutzt und welche neuen Leitungen benötigt werden.
- Nächste Schritte für Unternehmen und Kommunen: Die Studie liefert eine fundierte Datengrundlage, um aufzuzeigen, welche Herausforderungen bestehen, welche Schritte erforderlich sein könnten und warum eine kontinuierliche Bedarfsmeldung wichtig ist.


Partner
Eine erfolgreiche Energiewende gelingt nicht allein – sie braucht engagierte Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft. Diese Akteure sind bereits Teil der Allianz und bringen ihre Expertise, Innovationskraft und Umsetzungsstärke ein, um die Region aktiv auf ihrem Weg in eine klimafreundliche Zukunft voranzubringen.















Partner werden
Die Energiewende bringt Chancen, aber auch Herausforderungen – und kein Unternehmen, keine Kommune und keine Institution kann sie allein meistern. Die Wasserstoffallianz Donauregion Kelheim-Regensburg bietet ein starkes Netzwerk, das Branchen verbindet, Wissen bündelt und konkrete Projekte voranbringt.
Werden Sie Teil der Allianz – gestalten Sie die Wasserstoffzukunft Ihrer Region aktiv mit.
Wir fördern und begleiten:
- Wissenstransfer & Vernetzung: Erhalten Sie Informationen zu Technologien und Infrastrukturentwicklungen. Profitieren Sie von Fachveranstaltungen, Workshops und dem direkten Austausch im Netzwerk.
- Mitgestaltung der Wasserstoffstrategie: Als Partner haben Sie die Möglichkeit, Ihre Bedarfe und Anforderungen aktiv einzubringen. Die Allianz vertritt die Interessen der Region und setzt sich für eine bedarfsgerechte Infrastruktur ein.
- Marktchancen & Innovationsvorsprung: Wasserstoff ist ein zentraler Baustein der zukünftigen Energieversorgung. Unternehmen, die sich frühzeitig positionieren, können von neuen Geschäftsfeldern, Partnerschaften und Fördermöglichkeiten profitieren.
- Teil einer nachhaltigen Zukunft werden: Die Allianz arbeitet an einer langfristigen, strategischen Entwicklung für die Region. Als Partner tragen Sie dazu bei, eine zukunftsfähige, klimafreundliche Energieversorgung aufzubauen – für Ihr Unternehmen, Ihre Kommune und die gesamte Donauregion.